Stephanie Langer, M.A.
Institut für Erziehungswissenschaft
AG Sozialpädagogik


Georg Forster-Gebäude
Jakob-Welder-Weg 12
Raum 02.409
55128 Mainz

Tel.: +49 6131 39-29338
E-Mail

Schwerpunkte in der Lehre

  • Pädagogik der frühen Kindheit
  • Inklusion und Diversität
  • Qualitative Forschungsmethoden
  • Praktikumsbegleitung

Schwerpunkte in der Forschung

  • Inklusion in der Frühpädagogik
  • Soziale Ungleichheit
  • Differenz(konstruktionen) und Intersektionalität in der frühen Kindheit
  • Pädagogische Professionalisierung und Professionalität im Kontext von Inklusion
  • Ethnografie
  • Grounded Theory

Sprechstunden Vorlesungszeit/vorlesungsfreie Zeit

Sprechstundentermine zum Praktikum im B.A. via MS Teams über folgenden Buchungslink:

Sprechstunde Praktikum B.A.| DFN-Terminplaner
terminplaner6.dfn.de

Sprechstundentermine zur Beratung von Abschlussarbeiten (BA/MA) über folgenden Buchungslink

Sprechstunde Abschlussarbeiten | DFN-Terminplaner
terminplaner6.dfn.de

Links

Ablauf_Praktikumsmodul_BA_SPAEW
Praktikumsbescheinigung_BA_SPAEW
Orientierungsleitfaden für Studierende IfE
Exkursionsrichtlinie_Neu


Berufliche Erfahrung

Seit 06/2020 Lehr- und Prüfungsbeauftragte im Fernkurs Heilpädagogik der Katholischen Erwachsenenbildung RLP

Seit 12/2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft, AG Sozialpädagogik, Schwerpunkt Heterogenität und Diversität, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Seit 04/2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Erziehungswissenschaft, AG Sonderpädagogik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

04/2022 – 10/2022 Trainerin am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der JG im Rahmen der Brückenmaßnahme B3

01/2015 – 01/2016 Projektleitung ‚Jung-Alt-Projekt‘: Intergeneratives Begegnungsprojekt in Kooperation mit der Marc-Chagall-Grundschule in Drais und dem Caritas Altenzentrum ‚Maria Königin‘ in Drais

01/2013 – 03/2013 Sprachförder- und sozialpädagogische Fachkraft
Kindertageseinrichtung kids’ chance 2, Frankfurt am Main

10/2011 – 08/2012 Studentische Mitarbeiterin
Aphasiker-Selbsthilfegruppe (Regional-SHG-Aphasie & Schlaganfall), Hannover

04/2010 – 07/2010 Leitung der Vorklasse
Limesschule, Pohlheim bei Gießen

Ausbildung & Studium

10/2010 – 11/2012 Studium Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften
Schwerpunkt: Sprach- und Kommunikationstherapie
Abschluss: Master of Arts
Leibniz Universität Hannover

10/2007 – 07/2010 Studium der Elementarpädagogik
Bildung und Förderung in der Kindheit
Abschluss: Bachelor of Arts
Justus-Liebig-Universität Gießen

Mitgliedschaften und Funktionen

Seit 04/2023: Assoziierte Mitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (Sektion Sonderpädagogik und Kommission Pädagogik der frühen Kindheit)

10/2015 – 10/2018: Vertretung des Mittelbaus im Leitungskollegium des Instituts für Erziehungswissenschaft an der JGU


Herausgeberschaften

Klein, A., Langer, S., Ritter, B. & Schulze, K. (Hrsg.) (i.E.): Inklusive Kinder- und Jugendhilfe. Herausforderungen sozial- und sonderpädagogischer Professionalität. Stuttgart: Kohlhammer.

Artikel

Langer, S. (i.E.): Die Regulierung kindlicher (Körper-)Praktiken in der institutionellen Frühpädagogik. Kritische Perspektiven auf normalisierte Praktiken der Differenzierung. In: Klein, A., Langer, S., Ritter, B. & Schulze, K.: Inklusive Kinder- und Jugendhilfe. Herausforderungen sozial- und sonderpädagogischer Professionalität. Stuttgart: Kohlhammer.

Klein, A., Langer, S. & Kaddour-Dugonjic, A.(2024). Excluded voices in inclusive child and youth welfare services. European Journal of Social Work, 28(4), 835-846.
https://doi.org/10.1080/13691457.2024.2438216


Laufende Forschungsprojekte

Kumulative Dissertation

Ungleichheit in der Kita. Relevanzen und Herausforderungen für frühpädagogische Professionalität. 

Der elementarpädagogische Auftrag bewegt sich in der BRD vor dem Hintergrund des politisch-programmatischen Postulats „Bildung für alle von Anfang an“ in einem Spannungsverhältnis, in dem Fachkräfte einerseits aufgefordert sind, Diversität wertzuschätzen und Inklusion zu fördern, andererseits wird eine leistungs- und fähigkeitsorientierte Logik deutlich, in der Fachkräfte ihre professionelle Rolle zwischen der Vielfaltswürdigung und der Optimierung von Entwicklungsverläufen als homogenisierend-schulvorbereitende Funktion finden müssen. Wie dieses Verhältnis in der pädagogisch-professionellen Ausgestaltung auf der Mikroebene bearbeitet wird, steht im Fokus der kumulativen Dissertation. Auf der Grundlage ethnografischer Feldforschung in Einrichtungen der Elementarpädagogik werden professionelle Praktiken und Adressierungen rekonstruiert, in denen Normorientierungen/-abweichungen und Entwicklungs- und Fähigkeitslogiken deutlich werden. Vor dem Hintergrund des ethnomethodologischen  Ansatzes ‚Doing Difference‘ (West & Fenstermaker 1995) liegt eine intersektionale Analyseheuristik zugrunde, mit der die Differenzkategorie dis/ability mit anderen ungleichheitsrelevanten Zuschreibungen wie classrace oder genderkontextualisiert wird.


Forschungszusammenhang: Selbstvertretungen unter Bedingungen mehrdimensionaler und intersektionaler sozialer Ungleichheiten

Selbstvertretungsinitiativen gelten als Ausdruck demokratischer Teilhabe und kollektiver Artikulation. Der multimethodische Forschungszusammenhang, in dem aktuell zwei Teilprojekte angesiedelt sind, geht übergeordnet der Frage nach, unter welchen Bedingungen Selbstvertretung im Hilfesystem möglich wird, wer Zugang zu entsprechenden Räumen erhält, wessen Perspektiven sichtbar und wirksam werden und welche Forderungen institutionelle Resonanz erzeugen. Dabei werden Selbstvertretungen als ambivalente soziale Räume verstanden, in denen Prozesse von Öffnung und Schließung, Anerkennung und Ausschluss, Teilhabe und Marginalisierung gleichzeitig wirksam werden.

Projektbeteiligte: Alexandra Klein, Stephanie Langer und Kathrin Schulze

Laufzeit: 2025 – 2028

Aktuelle Publikationen und Vorträge aus dem Projektzusammenhang

Klein, A., Langer, S. & Kaddour-Dugonjic, A. (2025). Excluded voices in inclusive child and youth welfare services. European Journal of Social Work, 28(4), 835-846. https://doi.org/10.1080/13691457.2024.2438216

The voices of social work service users in Germany are getting increasingly prominent. The recent developments in the Child and Youth Welfare Act (SGB VIII) illustrate that participation, self-organisation, and self-representation rights are receiving heightened attention. Simultaneously, questions regarding the requirements, conditions, and possibilities of self-organisation have received relatively minuscule attention so far. Who has the means and opportunities for self-organisation under which conditions? How are social closure processes of significance? What consequences does it have for service users? What insights can we gain at the intersection of social work and special education? In this article, we seek to explore these questions. Initially, we take a journey through history, shedding light on the question of the virulence of social closure and usurpation processes within user movements. Based on this historical recapitulatory overview and repositories of paradigms and theories on social inequality, we take a look at current transformations in the voices of service users within the social services system. Through interviews with self-advocates in child and youth welfare and disability assistance services, and the analysis of official documents from self-advocacy organisations, we illustrate the capacity for a redirection of attention on the voices of service users guided by closure theory.

Schulze, K. (2026): Umkämpftes Wissen. Epistemische Gewalt und die Anerkennung von Erfahrungen in sozialpädagogischen Wissensordnungen: In: Kommission Sozialpädagogik (Hrsg.): Forsch(end)e Sozialpädagogik. Weinheim u. Basel: Beltz Juventa.

Der Beitrag untersucht die Bedingungen epistemischer Anerkennung in sozialpädagogischen Wissensordnungen und fragt danach, wie Erfahrungen und Wissensansprüche von Adressatinnen anerkannt, marginalisiert oder delegitimiert werden. Am Konflikt zwischen der Bürgerrechtsbewegung der Sintizze und Romnja und Akteurinnen Sozialer Arbeit wird rekonstruiert, wie sich epistemische Gewalt in der Hervorbringung und Stabilisierung professionellen Wissens manifestiert. Abschließend wird mit der Denkfigur „Sozialer Arbeit als ‚Offenes Archiv‘“ (Maurer 2017) eine Perspektive auf die kritische Reflexion historisch sedimentierter Ausschlüsse entwickelt.

Teilprojekt I: Un_Zugänglichkeiten von Selbstvertretung in der Kinder- und Jugendhilfe verstehen. Partizipatives Forschungsprojekt gemeinsam mit dem LJHR Rheinland-Pfalz (ZUGPARTI)

Vor dem Hintergrund aktueller gesetzlicher Reformen, insbesondere der Novellierung des Achten Sozialgesetzbuchs (SGB VIII), wird die Stärkung von Selbstvertretungsstrukturen in der Kinder- und Jugendhilfe politisch und institutionell vorangetrieben. Zugleich bleiben aus ungleichheits- und partizipationstheoretischer Perspektive zentrale Fragen der gegenwärtigen Transformationsprozesse bislang weitgehend ungeklärt: Inwiefern erleben sich junge Menschen durch bestehende Selbstvertretungsstrukturen (nicht) repräsentiert? Wie zugänglich oder unzugänglich sind diese Strukturen aus ihrer Perspektive – insbesondere für Kinder und Jugendliche, die selbst nicht in Selbstvertretungsorganisationen organisiert sind? Bislang fehlt zudem empirisches Wissen darüber, welche Bedeutung mehrdimensionale soziale Ungleichheitsverhältnisse – etwa im Zusammenhang mit Migration und Behinderung – für Zugänge zu und für die Wahrnehmung von Selbstvertretung im Feld der Kinder- und Jugendhilfe haben.

Diese Wissenslücken adressiert das partizipative Forschungsprojekt ZUGPARTI, das gemeinsam mit dem Landesjugendhilferat Rheinland-Pfalz (LJHR) als Selbstvertretung von jungen Menschen in stationären Wohnformen und betreutem Wohnen entwickelt wurde.

Insbesondere in Gruppengesprächen und Workshops mit (nicht)-organisierten Kindern und Jugendlichen in stationären Settings werden drei zentrale Fragen bearbeitet:

  1. Welche Relevanz messen die jungen Menschen Selbstvertretung zu?
  2. Wie erleben sie die bestehenden Strukturen?
  3. Welche Zugangswege, Repräsentationslücken und Barrieren werden sichtbar?

So versuchen wir herauszufinden, inwiefern Selbstvertretungsstrukturen dazu beitragen können Zugänge für (mehrfach) marginalisierte Kinder und Jugendliche zu eröffnen.

Projektbeteiligte: LJHR Rheinland-Pfalz, Alexandra Klein, Kathrin Schulze und Soraya Lebenstedt

Laufzeit: 2026 – 2028

Aktuelle Publikationen und Vorträge aus dem ZUGPARTI Projekt

Schulze, K. & Klein, A. (2026). Von Beteiligung und epistemischer Teilhabe. Partizipative und inklusive Forschung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe. In A. Klein u.a. (Hrsg.), Inklusive Kinder- und Jugendhilfe.  Kohlhammer

Inklusion und Partizipation gelten als zentrale Leitbegriffe der aktuellen SGB VIII-Reform und der damit einhergehenden sich transformierenden Kinder- und Jugendhilfe. Während die Herausforderungen einer inklusiven Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe im Fachdiskurs intensiv diskutiert werden, bleiben die forschungsbezogenen Implikationen dieser Entwicklung bislang eher randständig. Der Beitrag greift dieses Desiderat auf und fragt, wie sich die Leitbegriffe Partizipation und Inklusion forschungsethisch, epistemologisch und methodologisch fruchtbar machen lassen, insbesondere im Hinblick auf die Erweiterung von Repräsentation, epistemischer Teilhabe und kategorialer Reflexion im Feld der Kinder- und Jugendhilfeforschung. An der Schnittstelle sozial- und sonderpädagogischer Forschung wird deutlich, dass die Weiterentwicklung einer forschungskritischen Perspektive auf Inklusion und Partizipation zentrale Voraussetzungen für eine adäquate Auseinandersetzung mit der erweiterten Adressat:innenschaft der Kinder- und Jugendhilfe darstellt.

Teilprojekt II: Selbstvertretungserfahrungen junger Menschen mit Behinderung im Kontext der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

Mit der inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe im Zuge der SGB-VIII-Reform verändern sich nicht nur institutionelle Zuständigkeiten, sondern auch die Bedingungen, unter denen Selbstvertretung organisiert, anerkannt und in fachliche sowie sozialpolitische Entscheidungsprozesse einbezogen werden soll. Die Zusammenführung der Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe wirft damit zugleich Fragen nach dem Verhältnis unterschiedlicher Traditionen des institutionellen Einbezugs von Selbstvertretung auf. Während Selbstvertretungsstrukturen im Feld der Eingliederungshilfe seit Langem etabliert sind und über vielfältige Erfahrungen kollektiver Interessenvertretung verfügen, gewinnt ihre institutionelle Verankerung in der Kinder- und Jugendhilfe erst im Zuge der aktuellen Reformprozesse verstärkt an Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund richtet das Forschungsprojekt den Blick auf Selbstvertretungszusammenhänge junger Menschen mit Behinderung an der Schnittstelle von Kinder- und Jugendhilfe und Eingliederungshilfe. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen mit Behinderung das Verhältnis von Selbstvertretungsinitiativen und Institutionen des Hilfesystems sowie die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Einflussnahme und der Resonanz ihrer Anliegen erleben. Zugleich wird Selbstvertretung aus repräsentationskritischer und intersektionaler Perspektive als gesellschaftlich situierter Aushandlungsraum verstanden, in dem unter Bedingungen gesellschaftlicher Macht- und Ungleichheitsverhältnisse die Anerkennung von Erfahrungen, die Legitimität von Sprecher:innenpositionen und Repräsentationsansprüche ausgehandelt werden.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Forschungsprojekt in Einzelinterviews und Gruppengesprächen folgende forschungsleitende Fragen:

  1. Wie erleben junge Menschen mit Behinderung das Verhältnis von Selbstvertretung und Institutionen des Hilfesystems sowie die Möglichkeiten und Grenzen von Einflussnahme und Resonanz?
  2. Wie werden in Selbstvertretungszusammenhängen Erfahrungen, Forderungen und Repräsentationsansprüche unter Bedingungen gesellschaftlicher Macht- und Ungleichheitsverhältnisse ausgehandelt?
  3. Wie wirken Macht- und Ungleichheitsverhältnisse in Selbstvertretungszusammenhängen und die institutionelle Ausgestaltung ihres Einbezugs darauf ein, welche Erfahrungen und Forderungen anerkannt und welche Möglichkeiten legitimen Sprechens eröffnet oder begrenzt werden?

Projektbeteiligte: Kathrin Schulze, Stephanie Langer & Anoushka Kreis

Laufzeit: 2026-2028

Aktuelle Publikationen und Vorträge aus dem Projekt

Schulze, K. (2026): Selbstvertretung unter Bedingungen epistemischer Gewalt. Annäherungen an die Kinder- und Jugendhilfe als kolonial-moderne Wissensformation. Vortrag im Symposium „Spannungsfelder des Epidemischen. Sozialpädagogische Verhältnisse als epistemische Praxis“ auf dem DgfE-Kongress am 24.03.2026 in München.

Der Vortrag untersucht die Institutionalisierung von Selbstvertretung in der Kinder- und Jugendhilfe aus der Perspektive epistemischer Gewalt. Ausgehend von einer post- und dekolonialen Perspektive wird die Kinder- und Jugendhilfe als historisch sedimentierte Wissensordnung analysiert, die strukturiert, welche Erfahrungen, Wissensbestände und Formen der Artikulation als legitim und anerkennungsfähig gelten. Vor diesem Hintergrund fragt der Vortrag nach der Ambivalenz der rechtlichen Stärkung von Selbstvertretung: Sie eröffnet neue Möglichkeiten der Artikulation und Einflussnahme, kann zugleich aber bestehende epistemische Ausschlüsse reproduzieren, indem bestimmte – insbesondere prekäre, situative oder institutionell wenig anschlussfähige – Formen der Selbstvertretung weniger Anerkennung erfahren.

Langer, S. (2026): Epistemische Ordnungen im Feld der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung.
Vortrag im Symposium „Spannungsfelder des Epidemischen. Sozialpädagogische Verhältnisse als epistemische Praxis“ auf dem DGfE-Kongress am 24.03.2026 in München.

Der Vortrag untersucht epistemische Anerkennungs- und Machtverhältnisse in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung. Anhand einer ethnografischen Feldvignette und des Konzepts der epistemischen Ungerechtigkeit wird analysiert, wie Kindern in pädagogischen Interaktionen Deutungshoheit und der Status als Wissenssubjekte zu- oder aberkannt werden. Im Zentrum steht die Frage, wie generationale Machtverhältnisse und pädagogische Deutungsmacht die Agency von Kindern strukturieren und damit die Bedingungen ihrer Partizipation begrenzen oder erweitern.


Abgeschlossene Forschungsprojekte

 „Intergenerativer Dialog“
Promotionsprojekt

Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft und der politischen Forderung nach Inklusion stellen intergenerative Begegnungen zwischen Menschen im hohen Alter und Kindern eine wichtige Perspektive dar. In der Forschungsarbeit werden genau diese Begegnungen außerhalb der Familie untersucht: Welchen Einfluss haben sie auf die gegenseitigen Bilder und Einstellungen der Generationen zueinander und kann sogar die Lebensqualität der älteren Gesellschaft durch die gezielte Initiierung solcher Begegnungen beeinflusst werden? Mithilfe von videobasierten Sequenzanalysen werden jeweils zweistündige wöchentliche Projekttreffen über einen Zeitraum von zwölf Monaten zwischen hochbetagten PflegeheimbewohnerInnen und Kindern im Grundschulalter qualitativ ausgewertet.


09/2022: Differenzkonstruktionen in der Frühpädagogik. Ethnographische Erkenntnisse zu sprachlichen Adressierungen pädagogischer Fachkräfte an Kinder.
Nachwuchstagung der DGfE-Kommission Pädagogik der frühen Kindheit am 17.09.2022 in Leipzig

10/2022: Sozialpädagogische Professionalität im Kontext von Migration.
Digitale Abschlussveranstaltung der Brückenmaßnahme B3 am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der JGU am 09.10.2022 (digital)

01/2023: Von einem breiten und konstruktivistischen Inklusionsbegriff in der Pädagogik und dessen Anwendung.
Fachtagung „Seelsorge der Zukunft. Auf allen Kanälen gut vernetzt?!“ der Sehbehinderten- und Blindenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz am 31.01.2023 in Mainz

02/2023: Exklusionspraktiken und Ungleichheit in der Kita. Einblicke in erste ethnografische Forschungsergebnisse zu Differenzkonstruktionen in der Frühpädagogik
36. Jahrestagung der Inklusionsforscher:innen (IFO) am 09.02.2023 in Zürich

03/2023: Die Stimme der Adressat*innen in Sozial- und Sonderpädagogik. Zeithistorische Perspektiven auf Relevanzen und Positionierungen
Kommissionstagung Sozialpädagogik zu Sozialpädagogische*s Zeit*en am 24.03.2023 in Rostock (zusammen mit Alexandra Klein und Amina Kaddour)

06/2023: Exklusion und Differenz in der Kita
Sechste Arbeitstagung (Erfahrungen der Exklusion) der AG Inklusionsforschung der DGfE am 16.06.2023 in Bielefeld

07/2023: Construction of Difference. Reproduction of social inequality in early childhood education.
Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Vortragsreihe „Contemporary Research in Social Sciences ((CRiSS)“ des Fachbereichs 02 der JGU Mainz am 12.07.2023

07/2023: Exklusionspraktiken und Ungleichheit in der Kita. Zu Differenzkonstruktionen in der Frühpädagogik.
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Aktuelle Debatten in der Erziehungswissenschaft“ im Master-Studiengang Erziehungswissenschaft an der JGU Mainz am 17.07.2023

08/2025: Unequal Children. Constructions of Differences and Ability Orders in Early Childhood Education and Care.
Vortrag auf der 21. TISSA-Pre Conference am 20.08.2025 in Porto

03/2026: Epistemische Ordnungen im Feld der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung.
Vortrag im Symposium „Spannungsfelder des Epidemischen. Sozialpädagogische Verhältnisse als epistemische Praxis“ auf dem Jahreskongress der DGfE an der Universität München am 24.03.2026

08/2026: Between Inclusion and Exclusion. The Participation and Involvement of Children and Young People in the Context of Child and Youth Welfare Services.
Vortrag auf der 22. TISSA Pre-Conference in Warschau (accepted)

09/2026: Un_Zugänglichkeit von Selbstvertretungen. Erfahrungen junger Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe
Vortrag auf dem vierten Kongress der Teilhabeforschung am 11./12.09.2026 an der Universität Siegen (angenommen, zusammen mit Alexandra Klein)


Seminar

Praktikum


SoSe 2026